Der Bruder des möglichen Vaters kommt als Alternativvater in Frage
Wenn der Vater des möglichen Vaters als Alternativvater in Frage kommen sollte, müssen Sie uns dies bei Auftragserteilung mitteilen. Der Grund ist ganz einfach: verwandte Alternativväter sind schwerer durch eine DNA-Analyse zu differenzieren, als nicht verwandte Alternativväter. Nehmen Sie als Grenzfall eineiige Zwillinge an, beide haben ein ununterscheidbares DNA-Profil und damit kann ein Vaterschaftstest nicht unterscheiden, welcher von beiden als Vater in Frage kommt.
An die DNA-Analyse schliesst sich die mathematische Analyse an. Dabei werden verschiedene Hypothesen der Abstammung gegeneinander gestellt (Bayes Wahrscheinlichkeitstheorem). Im Normafall die Hypothesen:
H1: der getestete Mann ist der Vater gegen
H2: ein anderer Mann, der zum getesteten nicht verwandt ist, ist der Vater
für den Fall des Bruders als Alternativvater ist eine weitere Hypothese, nämlich H3, in die Berechnung einzubeziehen:
H1: der getestete Mann ist der Vater gegen
H2: ein anderer Mann, der zum getesteten nicht verwandt ist, ist der Vater
H3: der Bruder des getesteten ist der genetische Vater
Für den zusätzlichen Berechnungsaufwand müssen Sie einen Aufpreis von 99 Euro entrichten.
Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserem Labor.
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Warum erhält die Bestätigung einer Vaterschaft immer nur Werte wie 99,99 % und nie 100 %?
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