Verwandtschaftstest Bruder / Schwester
Behauptungen, es sei nicht möglich einen Abstammungstest zwischen Bruder und Schwester (ohne den Putativvater zu testen) auszuführen, sind falsch:
Im Bereich der Naturwissenschaften kann mit Fakten argumentiert werden und auch für die Mathematik von Abstammungsuntersuchungen gelten nachprüfbare Formeln. Werden mathematische Methoden richtig angewendet, können Sie eine starke Beweiskraft liefern. Richtig ist, dass die Analyse und Interpretation eines Verwandtschaftstests bei verschieden geschlechtlichen Geschwistern eine anspruchvolle Aufgabe ist, zu deren Lösung auch eine gewisse Erfahrung nötig ist. Dr. Michael Jung von bj-diagnostik hat sich auf die Analyse von indirekten Verwandtschaftsfragen (wenn der mögliche Erzeuger nicht getestet werden kann), spezialisiert.
In diesem Zusammenhang können wir Ihnen bei einem komplexen Abstammungsproblem durch eine mathematische Simulationsberechnung mitteilen, ob man Ihre Frage mit einer DNA-Analyse beantworten kann. Dazu müssen Sie uns genau erklären, welche Personen getestet werden können und welche Abstammungsfrage zu beantworten ist. In kurzer Zeit können wir die entsprechende Simutionsberechnung dann ausführen.
Dies ist uns nicht nur für den Bruder-Schwester Fall, sondern für beliebige Abstammungsfragen/Szenarien möglich.
Es liegt in der Natur der Sache, dass wir zu diesem Thema keine allgemeingültige Anleitung geben können. Dies ginge auch gar nicht, muss die Simulationsberechnung doch einmal die Abstammungsfrage berücksichtigen und sich daran orientieren, welche Personen überhaupt bei einem Test zur Verfügung stünden. Insbesondere dann, wenn ein Onkel oder eine Tante oder andere Verwandte des verstorbenen, möglichen Vaters, wie auch ein weiteres Geschwister, getestet werden können, hat man gute Chancen die Frage der Abstammung auch ohne eine Probe des möglichen Vaters zu klären. Es lohnt sich aber auch zu überlegen, ob denn nicht noch Gebrauchsgegenstände der vestorbenen Person (Kind, Vater oder Mutter) vorhanden sind. So kann z.B. eine alte Zahnbürste, ein Rasierapparat oder auch eine alte Brille (oder Gebiß etc.) ein ausreichend genaues DNA-Profil liefern, um die Abstammungsfrage zu klären! Rufen Sie uns einfach an und stellen Sie Ihr Fragen! Beratung und Aufklärung zur DNA-Analyse wird bei uns groß geschrieben und zwar schon seit mehr als 10 Jahren!
Die Bearbeitung von indirekten Abstammungstests erfordert Erfahrung und entsprechende Kenntnisse der mathematischen Auswertung. So muss man, neben der Ausbildung der Mitarbeiter, zudem in entsprechende Software investieren.
bj-diagnostik benutzt, neben kommerzieller Software, auch ein eigens entwickeltes Progamm. So können wir die Ausführung einer Simulation entsprechund kostengünstig anbieten. Schauen Sie doch selbst einmal, was wir dazu publiziert haben:
T. Dajda, M. Jung,
LR-calculation of any kinship situation using a new graphical interface: Generate two or more hypotheses, draw the family trees and assign the DNA-profiles to person symbols,
Progress in Forensic Genetics - International Congress Series 1288 (2006) 474-476.
Auch für Ihren, vielleicht "schwierigen" Abstammungstest, können wir durch Simulationsberechnungen im Vorfeld ermitteln, mit welcher Abstammungswahrscheinlichkeit man bei einem DNA-Test rechnen kann. Ergibt die Simulationsberechnung einen erfolgversprechenden Wert, besteht die Möglichkeit den Fall hinreichend genau zu lösen. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass bei indirekten Abstammungstests (wenn z.B. der mögliche Vater nicht getestet werden kann) in keinem Fall eine Garantie gegeben werden kann, dass der Test auch tatsächlich ein ausreichendes Ergebnis liefert. In der Regel liefert der indirekte Abstammungstest ein Ergebnis, welches kleiner ist, als bei dem direkten Test, wenn es um den möglichen Vater geht und wenn dieser getestet werden kann.
Wenden Sie sich bitte an Dr. rer.nat. Michael Jung 0551 50072999.
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