Immer mehr Regionen Deutschlands werden zu Zecken-Risikogebieten erklärt. Das bedeutet: Jogger, Spaziergänger, Pilzsammler, Hundehalter oder Jäger sind besonders gefährdet.
Zecken können eine ganze Reihe von Infektionskrankheiten übertragen. Dazu gehört vor allem die Frühsommer-Meningitis (FSME), eine viralen Infektion des Zentralen Nervensystems, gegen die eine Schutzimpfung möglich ist. Keinerlei Impfschutz gibt es bislang gegen die tückische Lyme-Borreliose, die ebenfalls durch Zecken übertragen wird. Lyme-Borreliose ist eine Multi-Organ-Erkrankung mit komplexem klinischem Bild. Die Wanderröte um die Einstichstelle ist ein erster Hinweis. Sie wird jedoch oft erst zu spät bemerkt.
Andere durch Zeckenstich übertragbare Erreger wie Ehrlichia, Rickettsia und einige weitere Viren- und Bakterienarten haben nur untergeordnete Bedeutung in Deutschland.
Erst in jüngerer Zeit kann man der Ursache für die Übertragung der Lyme-Borreliose durch Zecken mit sicheren molekulargenetischen Laboruntersuchungen auf den Grund gehen. Ca. 20% aller Zecken in Deutschland sind mit dem Erreger der Lyme-Borreliose, dem Bakterium Borrelia burgdorferi, infiziert. Dieses Bakterium führt bei etwa 4% aller infizierten Personen zu den typischen Merkmalen der Erkrankung, die von grippeähnlichen Beschwerden bis zu schweren Gelenk- und Nervenentzündungen reichen können. Die eindeutige Diagnose wird oft dadurch erschwert, dass man die Symptome nicht mehr dem Zeckenstich zuordnen kann und sich das Bakterium nach der Infektion im Körper des Infizierten regelrecht „versteckt“ und dann mit klassischen serologischen Tests nicht mehr nachgewiesen werden kann.
Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Schicken Sie uns sofort nach dem Entfernen die Zecke oder Reste davon ein, wir untersuchen ohne Inkubationszeit.
Damit können wir bestimmen, ob überhaupt Borrelien übertragen wurden und es zu einer Infektion kommen kann.
Bestellformular für den Borrelien-DNA-Test.
Beratung unter: 0641 9446053
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