350 jähriger Geburtstag der modernen Wissenschaften

Die britische, königliche Gesellschaft feiert ihr 350 jähriges Jubiläum. Die Royal Society, wie sie heute genannt wird, wurde 1660 in London gegründet. Jünger und Verehrer von Francis Bacon gingen als Urväter der Royal Society in die Geschichte ein.

Francis Bacon, Staatsmann und Philosoph

Francis Bacon argumentierte als Staatsmann und Philosoph, dass man Wissen durch das Testen von Ideen erlangen kann. Ideen könne man über geeignete Experimente überprüfen. Etwa ein Dutzend von Bacons Jüngern trafen sich 1660, um einen Vortrag des 28 jährigen Astronomen Christopher Wren zu hören. Wren hat später als Architekt die St. Pauls Kathedrale entworfen. Nach der ersten Planung 1666 wurde sein Entwurf 1675 angenommen.

Die Gruppe der Wissenschaftsliebhaber beschloss sich wöchentlich zu treffen, um wissenschaftliche Fragestellungen zu erörtern und um Experimenten der verschiedenen Mitglieder beizuwohnen. Das von ihnen erarbeite Vorgehen ist heute Standard in der wissenschaftlichen Forschung. Man machte ein Experiment, diskutiert es mit Kollegen und publiziert es unter den Augen von kritischen Kollegen, die als „peer reviewer“ bezeichnet werden. Ganz nebenbei wurde so auch die englische Sprache international als wichtigste Publikationssprache etabliert. Zwar war auch die deutsche Sprache der englischen, was wissenschaftliche Publikationen angeht ebenbürtig, aber Handlungen der Nazis haben die Zweigleisigkeit dann zugunsten der englischen Sprache entschieden und so ist es noch heute.

Die französische Akademie der Wissenschaften wurde zwar nur 6 Jahre später, 1666, gegründet, war aber nie eine ernst zu nehmende Konkurrenz und die American Association for the advancement of Science wurde erst 1848 gegründet.

Isaac Newton

Isaac Newton, der die Gesetze der Gravitation beschrieben hat, wurde 1703 zum Präsidenten der Royal Society gewählt. Immer nur 44 Mitglieder, herausragende, britische Wissenschaftler, werden jedes Jahr auf ein fellowship gewählt. Dazu gibt es 8 weitere, ausländische Wissenschaftler, die ebenfalls in ein fellowship gewählt werden. Bis heute finden sich unter den Mitgliedern 74 Nobelpreisgewinner. Insgesamt hat die Gesellschaft etwa 1300 Mitglieder. Auch Michael Faraday, Entdecker der Elektrizität, war schon lange bevor er Weltruhm erreichte ein Mitglied der königlichen Gesellschaft, wie auch Charles Darwin oder William Thomson.

Nicht nur die BBC hat 2010 als Jahr der Wissenschaften erkoren. Viele andere Einrichtungen in England, wie das Britische Museum, haben eine Reihe von speziellen Veranstaltungen für 2010 in ihrem Angebot. Sollten Sie in diesem Jahr einmal nach London reisen, vergessen Sie nicht die verschiedenen Programme zu den Wissenschaften nach Interessantem durchforschen.

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