Darmspiegelung: Vorbeugung oder Früherkennung und das Risiko von Früherkennungsuntersuchungen

Für eine Darmspiegelung gibt es gute Gründe, wenn es Probleme mit dem Darm gibt, Blut im Stuhl oder bekannte genetische Risiken vorhanden sind. Jedoch die Darmspiegelung als reine Vorsichtsmaßnahme bietet erhebliche Risiken. So kann bei der Untersuchung der Darm verletzt oder durchstoßen werden.

Risiken der Darmspiegelung

Sollte man sich für diese Untersuchung im Rahmen einer Früherkennung interessieren, ist es empfehlenswert, den Arzt zu fragen, in wie vielen Fällen seiner untersuchten Patienten eine solche Darmverletzung vorkommt. Es ist wichtig, sich mit diesem Risiko auseinanderzusetzen und die Risikoabschätzung nicht nur dem Arzt überlassen. Die Verletzung des Darms kann erhebliche Folgen nach sich ziehen, wie zum Beispiel einen künstlichen Darmausgang (Stoma). Man kann vor der Entscheidung für eine Darmspiegelung andere, nicht invasive Diagnosemöglichkeiten, wie die Untersuchung auf Blut im Stuhl oder moderne Antikörpertests wahrnehmen.

Vorbereitung der Untersuchung der Darmspiegelung mit einem Endoskop

Mit der vollständigen Darmentleerung vor der Darmspiegelung, indem man bis zu 6 Liter Abführmittel zu sich nimmt, wird versucht das Risiko, welches aus einer Darmverletzung entstehen kann, möglichst gering zu halten. Wird der Darm verletzt, soll wenigstens kein Stuhl in den Bauchraum gelangen. Trotzdem ist das Risiko für eine Bauchfellentzündung sehr hoch, wenn der Darm bei der endoskopischen Untersuchung verletzt wrid, denn die Milliarden an Bakterien im Darm können vor der Darmspiegelung nicht entfernt werden. Massive Entzündungen im Bauchraum sind meist lebensbedrohlich. Nicht selten kommt es bei der apparativen Medizin zu einer Überdiagnostik. Der Patient sollte sich daher über das Risiko, welches entsteht, Gedanken machen, um Risiko und Nutzen der Untersuchung abzuwägen. Die Vorbeugung durch gesunde Ernährung ist allemal besser als die Früherkennung durch häufige Darmspiegelungen. Ballaststoffreiche und fleischarme Ernährung und die Vermeidung von Transfetten (Frittiertes, Margarine, prozessierte Lebensmittel, Gegrilltes oder scharf Gebratenes) helfen Darmkrebs vorzubeugen. Die Früherkennung kann eine schlechte Ernährung nicht kompensieren. So kann man auch sein eigenes Risiko für eine Darmerkrankung abschätzen, denn es ist neben genetischen Faktoren stark von der Ernährung und Lebensweise geprägt.

Einschätzung des eigenen Risikos

Es ist eine gute Idee sich selbst einzuschätzen, ob man ein erhöhtes Risiko für Darmerkrankungen hat. Ein wichtiger Punkt ist dabei die eigene Ernährung. Isst man zum Beispiel sehr viel gegrilltes, frittiertes oder auch sonst sehr viele Lebensmittel, die über 100 °C erhitzt wurden, ist das Risiko für Darmkrebs erhöht. Dann kann eine vorbeugende Untersuchung schon sinnvoll sein. Insbesondere bei bestimmten, erblichen Formen einer Darmerkrankung, wie dem HNPCC (Hereditären non-polypöses kolorektales Karzinom). Ob diese genetische Erkrankung vorliegt, bestimmt man zunächst ganz einfach per Gentest. Das aber ist ein anderes Thema. Gentests in Deutschland werden nur selten in Betracht gezogen. Wenn man es schafft einen Gentest machen zu lassen, muss zuvor zunächst die Hürde einer philosophischen Diskussion genommen werden, mit der Frage, ob ein Recht auf Nichtwissen nicht doch höher einzuschätzen ist, als ein Recht auf Wissen.

Der Vaterschaftstest wird zwar durch die Untersuchung von DNA begründet, aber ein Vaterschaftstest ist selbst kein Gentest. Bei dieser DNA-Analyse werden keine Gene untersucht, sondern DNA-Bereiche zwischen den Genen. DNA ist aus Exons und Introns aufgebaut. Ein Gen besteht immer aus mehreren Exons, die strukturell linear durch Introns unterbrochen werden. DNA-Marker für Vaterschaftstests liegen in Introns und nicht in Exons.

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