Dokumentierte Probenahme - wozu dient sie?

Zur Durchführung eines Vaterschaftstests ist in Deutschland die Dokumentation der Probenentnahme bei einem unabhängigen, objektiven Zeugen vorgesehen. Als Zeugen eignen sich besonders Ärzte (Hausarzt, Kinderarzt) oder Mitarbeiter des Jugendamtes bzw. Gesundheitsamtes. Die dokumentierte Probenahme ist auch im Labor der bj-diagnostik möglich. Bei privaten Auftraggebern einer Abstammungsanalyse stößt die Anforderung häufig auf wenig Verständnis, so die Erfahrung der bj-diagnostik mit Kunden und Interessenten.

Probenahme versus Dokumentation der Identität

Die Dokumentation der Entnahme eines Mundschleimhautabstriches zur Durchführung einer DNA-Analyse bedeutet nicht in erster Linie, dass eine medizinisch qualifizierte Person dazu erforderlich ist, um einen Mundschleimhautabstrich vorzunehmen. Die Begleitung der Probenahme durch den objektiven Zeugen dient vor allem dem Ausschluss von Manipulationen der Proben während und nach der Entnahme durch die Personen, die eine Probe abgeben. Aufgabe des Zeugen ist die

  • Überprüfung und Erfassung der Identität der Testpersonen anhand der Ausweispapier (Personalausweis, Reisepass, Geburtsurkunde bei Kindern) mittels Identformular
  • Sicherstellung der korrekten Kennzeichnung der Tupfer mit den DNA-Proben der Testpersonen
  • Einsendung der Proben an das DNA-Labor nach der Probenentnahme, um Manipulationen durch die Testpersonen auszuschliessen

Auf diese Weise soll nach den Richtlinien der Gendiagnostik-Kommission (GeKo) am Robert Koch Institut sichergestellt werden, dass die tatsächlich zu untersuchenden Testpersonen zur Probenahme erscheinen und keine Möglichkeit der nachträglichen Manipulation der DNA-Proben zur Beeinflussung des Testergebnisses besteht. So soll eine lückenlose Beweiskette gesichert werden, die es auch ermöglicht, ein Vaterschaftsgutachten vor Gericht zu verwenden.

Identformular zur Dokumentation der Identität der Testpersonen beim Vaterschaftstest

Um die Probenentnahme beim unabhängigen Zeugen zu dokumentieren wird im kostenlosen Test ein sogenanntes Identformular zur Verfügung gestellt zur Niederschrift der Probenahme und des Identitätsnachweises. Dieses gleicht den Identformularen, die zum Beispiel Onlinebanken zur Eröffnung eines Kontos bereitstellen und bei denen in der Regel ein Mitarbeiter der Deutsche Post die Identität der jeweiligen Person anhand des vorgelegten Ausweises dokumentiert. Das Formular ist durch die Testpersonen (bei minderjährigen Kindern durch sorgeberechtigte Personen) sowie den Zeugen zu unterschreiben.

Der Zeuge versichert durch seine Unterschrift, dass die Angaben auf dem Identformular mit den vorlegten Ausweisen der Testpersonen übereinstimmen und dass die Mundschleimhautabstriche mit den sterilen Tupfern aus dem Testset genommen sowie korrekt beschriftet wurden. Der Zeuge bestätigt insbesondere, dass er oder sie die Proben direkt an das DNA-Labor versendet, ohne diese den Testpersonen nochmals auszuhändigen. Anschließend verschickt er oder sie die Tupfer zusammen mit dem unterzeichneten Identformular in dem im kostenlosen Testset bereitgestellten Sicherheitsumschlag.

Die Dokumentation der Entnahme der Mundschleimhautabstriche dient der Sicherstellung einer lückenlosen Beweiskette für das Abstammungsgutachten und damit der Sicherheit des Ergebnisses.

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