Gentest: In der Grauzone

"In der Grauzone" nennt die Frankfurter Rundschau vom 14.01.2006 einen Artikel über medizinische Gentests auf Seite 2!

Auch dieser Artikel bestätigt die Regel, dass sich negative Kritik und Panikmache gut verkaufen lassen. Als Naturwissenschaftler muss man sich fragen, warum alle und insbesondere Journalisten und Politiker Amok laufen, wenn das Wort "Gen" fällt. Es gibt keinen Grund dazu. Jedes Lebewesen besitzt DNA oder RNA und damit Gene, die seinen Bauplan enthalten. Weglaufen ist zwecklos und ein Verbot für Gendiagnostik ist nicht nur eine unerhörte Bevormundung des Staates, sondern auch zwecklos, es sei denn man hätte ein Zeitmaschine oder könnte per Gesetz das Internet verbieten.

Dr. Michael Jung, einer der Gesellschafter der bj-diagnostik GmbH, hat sich selbst 2004 von einer renommierten Humangenetikerin auf Defekte in drei Genen, die mit einem erhöhten Thromboserisiko assoziiert sind, untersuchen lassen. Dr. Jung hatte mehrere interkontinentale Flugreisen zu bewältigen und wollte etwas über sein Risiko erfahren, während einer Flugreise eine Thrombose zu erleiden. Thrombosen sind sehr schmerzhaft und lebensbedrohlich. Schon seit Jahren ist bekannt, dass insbesondere bei Flugreisen ein erhöhtes Thromboserisiko besteht. Mangel an Bewegung, der verminderte und schwankende Luftdruck, sowie Kaffee, Tee oder Alkoholgenuss und nicht zuletzt die eigenen Gene, bestimmen das Risiko für eine Venen- oder Lungenthrombose. Besitzt man ein erhöhtes Risiko, kann man leicht gegensteuern, durch Bewegung während des Fluges, durch ausreichendes Trinken von Wasser (harntreibende Getränke vermeiden) oder durch blutverdünnende Medikamente. Natürlich könnte man auch auf das Fliegen verzichten. Nichtwissen schützt nicht vor einer Thrombose und kann zum Verlust des eigenen Lebens führen.

Unverständlich bleibt auch, warum permanent nach dem Staat gerufen wird den "Wildwuchs bei Gentests" durch ein Gesetz einzudämmen, also sie zu verbieten, wie ebenfalls in der heutigen Ausgabe der FR in einem weiteren Artikel auf Seite 2 gefordert wird. Unter Wildwuchs werden schon seit Jahren immer dieselben amerikanischen oder australischen Unternehmen aufgeführt. Man darf gespannt sein, wie man gedenkt, mit einem deutschen Gesetz deutsches Recht im Ausland - wo sich die wild gewucherten Labore befinden sollen - anzuwenden. Wo ist der deutsche Wildwuchs? Ist es schon Wildwuchs, dass Dr. Jung durch einen Gentest erfahren hat, dass er nach heutigem Stand der Genforschung kein erhöhtes Risiko für eine Thrombose trägt?

Geht es vielleicht darum dem Bürger per Gesetz zu verbieten etwas über seine Gesundheit zu erfahren oder geht es darum Gentests nur von bestimmten, per Gesetz ermächtigten Personen durchführen zu lassen, die dann kartellartig die Untersuchungskosten festlegen, damit alle etwas mehr zahlen müssen, als es der Markt verlangen würde?

Es hat Tradition in Deutschland, neue wissenschaftliche Möglichkeiten zuerst auf Ihr Missbrauchspotential abzuklopfen und man vergisst, nach dem Nutzen zu fragen. Dr. Jung hat der Gentest genutzt und der Thrombosetest könnte auch vielen anderen Menschen, die viel fliegen, nützen.

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