Ratgeber ungesunde Ernährung

Finden Sie es nicht auch langweilig immer nur zu lesen, essen sie dies, essen Sie das, es ist so gesund, grauenhaft! An vielen Orten kann man lesen, was man tun muss, um länger zu leben. Ist es aber nicht so, dass hinter solchen Aufrufen fast immer die Absicht steht, etwas zu verkaufen? Einmal ist es Margarine, dann sind es Vitamine oder andere angeblich toll gesunde Zusatzstoffe. Was hört, sieht und liest man da nicht alles. Hier will ich einmal genau das Gegenteil empfehlen: Wie ernähre ich mich absolut ungesund, und damit auf die häufig ungesunden, aber angeblich so gesunden Lebensmittel hinweisen.  

Nummer 1: Wurst ist aufgrund von Natriumnitrit - NaNO2 ungesund

In vielen Ernährungstips wird zum Verzehr fettarmer Wurst geraten. Wurst ist nur Wurst? Nein, leider nicht. Sie ist hochgefährlich und jährlich für viele Magen- und Darmkrebserkrankungen verantwortlich. Warum? Ganz einfach: Wurst hat einen Fleischanteil, manchmal mehr, manchmal weniger. So soll schwedische Falukorv (Fleischwurst) nur 3% Fleisch enthalten. Sie kennen keine Falukorv? Aber doch sicher Köttbular, die kennen Sie doch alle, aus dem schwedischen Möbelhaus. Egal, wie viel Fleisch auch immer in der Wurst ist, damit sie nicht verdirbt, wird die Wurst unter anderem mit Nitritpökelsalzen haltbar gemacht, das ist zwar besser, als verfaultes Fleisch, aber gesund ist was anderes. Nitrit bildet im sauren Milieu, also im Magen, mit sekundären Aminen, wie Prolin, stabile Nitrosamine und diese sind krebserregend. Wer sich also ungesund ernähren will, sollte regelmäßig Wurst essen und am besten noch ethanolhaltige Getränke zu sich nehmen. Ethanol ist ja selbst auch durch die EU als krebserregend eingestuft. Also, ein todsicherer Tip im Rahmen der ungesunden Ernährung.

Nummer 2: Brot ist ungesund, weil es über 100 Grad Celsius erhitzt wird

Brot, der Deutschen liebstes Lebensmittel, ist unverzichtbar und am besten so dunkel gebacken wie möglich. Wenn der Bäcker Ihnen sagt, dunkler geht es nicht, dann sind sie richtig. Als Faustformel können Sie sich merken: Immer dann, wenn Lebensmittel auf mehr als 100 ° Celsius erhitzt werden, entstehen krebserregende Substanze wie Benzpyrene, Furane, Acrylamid und so weiter. Je heißer und je länger gebacken, gebraten oder gegrillt, je besser.

Nummer 3: Margarine, kommt in der Natur nicht vor und ist ungesund

Wenn Sie dann auf ein richtig dunkles Brot noch dick Margarine auftragen, ergänzen Sie einen weiteren Baustein zur ungesunden Ernährung. Margarine, dieses Lebensmittel wollen wir einmal genauer unter die Lupe nehmen. Haben Sie schon mal einen Dokumentarfilmbericht über Margarine gesehen, bei der Sendung mit der Maus oder woanders? Ich nicht und es gibt einen guten Grund dafür, denn den Produktionsprozess möchte wirklich keiner sehen, die Margarinewerbung schon eher. Junge, gut aussehende Frauen mit Kindern, das ist beliebt und macht Eindruck! Dagegen wird man von weitem betrachtet zwischen einer Chemieproduktionshalle für Flußsäure und einer Margarinefabrik kaum einen Unterschied feststellen.

Haben Sie mal darüber nachgedacht, was Margarine ist? Es ist das Industriesilikon der Fettindustrie. Schmieren Sie bloß keine Butter auf Ihr Brot, denn Butter ist ein Naturprodukt und viel zu gesund oder zumindest viel zu unschädlich. Margarine als absolutes Kunstprodukt aus mit Wasserstoff und Nickelschaum gehärtetem, billigem Öl, mit der richtigen, gelben Butterfarbe (früher wurden dazu krebserregende Azofarbstoffe benutzt, weil billig) und der perfekten Werbung versehen, verspricht den Herstellern glänzende Gewinne. Denn immerhin enthält die Margarine die angeblich so gesunden pflanzlichen Fette im Vergleich zu den zu verdammenden tierischen Fetten der Butter. Kaum bekannt ist die Realität und die heißt: Arterienverkalkung und in der Folge, Herzinfarkt, verminderter Blutfluss in Herz Gehirn und anderswo. Das ist noch ungesunder und das Siechtum kommt schneller als ein Krebs, der durch Nahrung induziert wird. Daneben hat Margarine den gleichen Energiegehalt wie Butter und hilft daher nicht einmal beim Vermeiden von Kalorien

Nummer 4: Prozessierte Lebensmittel sind in der Regel ungesund

Wenn Sie sich ungesund ernähren wollen, essen Sie nur hoch prozessierte Lebensmittel.  Margarine, Fertigsuppen (Chemie pur) sind gute Beispiele. Lesen Sie mal die Beipackzettel, überall ist Aroma drin, aus der Chemieproduktion frisch auf den Tisch, lecker!

Nummer 5: Fleisch im allgemeinen

Anfang Mai 2013 waren im deutschen Fernsehen einige wenige aber eindrucksvolle Bilder von der Schweinezucht zu sehen. In Deutschland leben knapp 30 Millionen Schweine, allerdings nur ca. 120 Tage, bis sie "dran sind". Insgesamt pro Jahr dürften das ca. 100 Millionen Schweine sein, also mehr als Einwohner. Schon im Mutterleib kommen die Tiere mit Antibiotika in Kontakt und nach der Geburt geht es weiter - nun, ohne Antibiotika würden diese Tiere die 120 Tage vielleicht auch nicht erreichen. Von oben bis unten mit Kot beschmutzt, mit Verletzungen an den Hufen, Schnittwunden und Geschwüren an den Gelenken und dem Körper. Das das Essen dieses Fleisches nicht krank macht ist kaum vorstellbar. Man könnte den Eindruck gewinnen, für Schweine gelten die deutschen Tierschutzgesetze nicht, billiges Fleisch über alles. Das Fangen einer Eidechse, weil man sie vielleicht in den eigenen Garten umsiedeln möchte, ist verboten - sicher gibt es dazu in Deutschland auch einen Strafkatalog aber mit Schweinen kann man das alles machen? Wirklich seltsam. In China leben übrigens mehr als 300 Millionen Schweine.

Billiges Fleisch hat aber auch Nebenwirkungen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Der große Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht dürfte die Hauptursache dafür sein, dass sich in Bakterien immer mehr Antiobiotikaresistenzen entwickeln. Immer mehr Patienten mit antibiotikaresistenten Bakterienstämmen können daher nicht mehr effektiv behandelt werden. Ein großes Problem ist angekommen.

Wie kommt man hinter die Geheimnisse der Ernährung? Solche Geheimtipps zu entdecken, ist gar nicht so schwer. Immer dann, wenn Ihnen jemand erzählt, dass dies und jenes so fürchterlich gesund ist, dann sollten Sie skeptisch sein und sich fragen, wer von dieser Empfehlung eigentlich profitiert: Sie selbst oder jemand anders?

Nummer 6: Saure Drops, Bonbons und Zuckersteine schaden nicht nur den Zähnen

Saure Drops, Bonbons und Zuckersteine Essen Sie sowas gerne? Als Kind habe ich die sauren Drops geliebt aber meist konnte ich nicht mehr als 2 Stück essen, denn meine Mundschleimhaut hing nach 2 Bonbons schon in Fetzen. Warum? Ganz klar, wegen der Zitronensäure. Mit solchen Bonbons kann man leicht auch stark verkalkte Wasserkocher entkalken, kein Problem (es sei denn man wohnt im Verwaltungsbezirk Friedland, mit einer Wasserhärte von 40 und mehr). Und was sich für zum Entkalken eignet, ist auch sehr gut geeignet, um Zähne aufzulösen. Zähne bestehen mit über 90 % aus einer Matrix aus Hydroxylapatit Ca5(PO4)3[OH]) und verschiedenen Proteinen wie Keratin. Das sich Kalzium Verbindungen wie Kalziumphosphate aus denen Knochen und Zähne im wesentlichen bestehen gut in Säuren auflösen ist kein Geheimnis. Da der Zahnschmelz selbst frei von Nerven ist, fällt die Zerstörung des Zahns durch Zitronensäure auch erst auf, wenn es zu spät ist und schon das Dentin geschädigt ist. Vor dem Zucker in Bonbons braucht man keine Angst zu haben, wenn man seine Zähne richtig putzt, aber vor der Säure muss man sich hüten. Über Säuren in Obst und Fruchtsäften liesst man oft und das es den Zähnen schaden könnte, aber die Gefahr ist hier gering, bleiben doch diese Lebensmittel nur kurze Zeit in Kontakt mit den Zähnen, ganz im Gegenteil zu den Zuckersteinen. Ein ruiniertes Gebiss vermiest einem nicht nur die Lebensqualität, sondern ist auch richtig teuer.

Nummer 7: Cola und andere zuckerhaltige Getränke sind ungesund

Diese Getränke werden oft auch unter dem Begriff "Soft Drinks" zusammengefasst und enthalten in der Regel einen Zuckeranteil von 25 - 30 %. Bei  einem Liter Cola sind das schon mal etwa 300 Gramm Zucker. Das muss man sich einmal vorstellen. Soviel Zucker in löslicher Form aufzunehmen hat die Natur für den Menschen gar nicht vorgesehen. Ein solcher Zuckercocktail schlägt in unserem Stoffwechsel ein wie eine Bombe. Bei Cola z.B. aber ist es mit dem Zucker alleine nicht getan, sondern da gibt es auch jede Menge Phosphat. Es steigt das Risiko für Diabetes und natürlich das Risiko für Nierenschäden, wenn man sich permanent mit solchen Soft Drinks vollstopft. Nierenschäden werden oft erst dann bemerkt, wenn es zu spät ist, es folgt dann die Dialyse, nicht wirklich eine angenehme Vorstellung.

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