Der Vaterschaftstest im Fernsehen: SAT1 „DNA unbekannt – Familiengeheimnissen auf der Spur“

Der moderne Vaterschaftstest auf Basis einer DNA-Analyse ist unter gesetzlich geregelten Bedingungen für jeden kostengünstig verfügbar. Durch Vaterschaftsverfahren bei Prominenten und VIPs erhält das Thema jedoch immer wieder starke Aufmerksamkeit in den Medien, aktuell durch die Vaterschaftstests von Justin Biber oder Udo Jürgens. Der Fernsehsender SAT1 möchte die mediale Aufmerksamkeit nun in einem neuen Format mit dem Namen „DNA unbekannt- Familiengeheimnissen auf der Spur“ nutzen.

Vaterschaftstest: Recht und Gesetz

Besonders in nachmittäglichen Talkshows und Vorabendserien hat der Vaterschaftstest beim Austragen von Familienkonflikten Konjunktur. Ob in „We are Family“ oder „Die Landärztin“, kein Format scheint ohne Vaterschaftstest auszukommen. Labore werben zum Teil aktiv mit ihrer Präsenz in diesen Film und Fernsehbeiträgen.

Bei einigen Sendungen wird jedoch vorgegaukelt, dass ein Vaterschaftsgutachten heimlich von einer Partei (zum Beispiel dem Vater) in Auftrag gegeben werden kann, um die übrigen Beteiligten (zum Bespiel die Mutter) in der Fernsehshow mit dem überraschenden Ergebnis zu konfrontieren. Spätestens seit Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes zu Beginn des Jahres 2010 müssen Abstammungsgutachten mit schriftlicher Einwilligung aller Sorgeberechtigten in Auftrag gegeben werden. Auftraggeber können nur der rechtliche Vater, Mutter und Kind sein. Die Durchführung eines DNA-Tests ohne Einvernehmen dieser Parteien ist nur über das Familiengericht möglich. Noch immer beworbene sogenannte heimliche Vaterschaftstests sind untersagt und führen zu Geldstrafen für Labor und Auftraggeber.

Verschiedene Gesetzesänderungen der letzten Jahre haben auf der anderen Seite dazu geführt, dass ein Vaterschaftstest bei Einhalten der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen einfach und legal durchzuführen ist und das Recht auf Kenntnis der Abstammung eingefordert werden kann.

Vater unbekannt

Das neue SAT1 Format wird im neuen Format ab 22. Januar 2012 zur besten Sendezeit am Sonntag Abend Menschen begleiten, die auf der Suche nach Ihren familiären Wurzeln sind.

Dabei muss auch der DNA-Test als modernes Mittel zur sicheren Bestimmung der biologischen Abstammung eine Rolle spielen. Selbst bei bereits verstorbenem Vater ist es durch den indirekten Vaterschaftstest (Geschwistertest) möglich, den Verwandtschaftsgrad von Geschwistern mit hoher Wahrscheinlichkeit zu bestimmen. Dies hängt im wesentlichen davon ab, inwiefern Proben weiterer Familienmitglieder für eine Verwandtschaftsanalyse zur Verfügung stehen.

Welche Konstellationen die neue Sendung betrachten wird, bleibt abzuwarten. Die Suche Erwachsener nach ihren verlorenen Eltern war bereits häufig Gegenstand von Talkshows, Reportagen und Filmen und dürfte wenig Neues bieten. Abseits steht dagegen noch das Schicksal von Scheinvätern und biologischen Vätern und ihrer minderjährigen Kinder. Diese bleiben in Deutschland häufig ohne Rechte gegenüber rechtlichem Vater oder Mutter, auch wenn Urteile des Bundesverfassungsgerichtes und des europäischen Gerichtshofes kürzlich langsame Verbesserungen erreicht haben. Deutsche Väterinitiativen sehen hier einen Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die dem Kind das Recht auf die Zustimmung der eigenen Abstammung zubilligt.

Unabhängig von Niveau und Inhalt der Sendung, wird das neue Format wieder zeigen, wie wichtig für Kinder die Kenntnis der eigenen Abstammung und der familiären Verhältnisse ist, selbst noch im Erwachsenenalter. Dies sollte bei allen gesetzlichen Regelungen zur Zulässigkeit und Durchführung von Vaterschaftstests beachtet werden.

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