Vaterschaftstest für das Jugendamt

Nicht in allen Fällen ist die Vaterschaftsfeststellung nach der Geburt eines Kindes einfach. Wenn die Eltern nicht verheiratet sind und der Vater die Vaterschaft nicht freiwillig anerkennt, unterstützt das Jugendamt bei der Feststellung der Vaterschaft. Als Beistand des Kindes nimmt es zu dem Mann Kontakt auf, den die Mutter als Vater benannt hat. Die einfachste Möglichkeit die Vaterschaft schnell, sicher und günstig zu klären, ist ein privates Vaterschaftsgutachten. Lehnt der potentielle Vater oder auch die Mutter dies ab, übernimmt das Jugendamt die Vertretung des Kindes in dem folgenden gerichtlichen Verfahren der Klageerhebung auf Feststellung der Vaterschaft. Für das Kind ist das Verfahren kostenfrei.

Schreiben des Jugendamtes zur Vaterschaftsanerkennung

Das zuständige Jugendamt schreibt den von der Mutter als Vater angegebenen Mann an und informiert ihn darüber, dass es die zuständige Behörde zur Feststellung der Vaterschaft und zur Prüfung bestehender Unterhaltsansprüche des Kindes gegenüber dem Vater ist. Das Schreiben erläutert, welche Wege zur Verfügung stehen, um die Vaterschaft festzustellen:

  • freiwillige Anerkennung der Vaterschaft (kostenfrei beim Standesamt oder Jugendamt, kostenpflichtig beim Amtsgericht oder Notar)
  • Feststellung der Vaterschaft durch das Familiengericht
  • Beauftragung eines außergerichtlichen, privaten Vaterschaftstests

Der potentielle Vater wird abschließend gebeten, innerhalb einer genannten Frist mitzuteilen, ob er die Vaterschaft anerkennen will oder sie ablehnt.

Kosten Vaterschaftstest für ein Jugendamt

Das Jugendamt akzeptiert privat in Auftrag gegebene Vaterschaftsgutachten. Da für alle Vaterschaftstests in Deutschland, auch privat veranlasste Gutachten, die Hinzuziehung eines neutralen Zeugen zur Prüfung und Dokumentation der Identität der Testpersonen erforderlich ist, ist die lückenlose Beweiskette für die Proben gegeben und das Gutachten kann gerichtlich anerkannt werden. Dies ist die kosten günstigste Möglichkeit, die Vaterschaft zweifelsfrei festzustellen - und falls der DNA-Test die Vaterschaft bestätigt, anzuerkennen. Den Vaterschaftstest zahlt der Auftraggeber des Gutachtens, in der Regel der als Vater benannte Mann.

Lehnt eine der Parteien einen privaten Vaterschaftstest ab, erfolgt die Klage vor einem Familiengericht. Bei einem gerichtlichen Verfahren entstehen Anwalts- und Gerichtskosten sowie weitere Verfahrenskosten. Ggf. wird ein gerichtlich bestelltes Vaterschaftsgutachten beauftragt, das aber ebenfalls kostengünstiger bei akkreditierten Fachlaboren vorgenommen werden kann. Rechtsmedizinische Gutachten oder Gutachten von gerichtlich bestellten oder vereidigten Gutachtern sind nicht erforderlich. Wird die Vaterschaft des Beklagten festgestellt, kann es in Summe für den betroffenen Mann erheblich teurer werden als bei einem privaten, einvernehmlichen Vaterschaftstest.

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