Vaterschaftstest nur noch mit Identitätsfeststellung zugelassen

Wie die GEKO, die durch das Gendiagnostikgesetz eingesetzte Gendiagnostikkommission des Robert-Koch-Institutes bereits 2010 mitteilte, sind Vaterschaftstests ohne objektive Feststellung der Identität der Testpersonen nicht zugelassen. Durch die seit Februar 2011 bestehende Akkreditierungspflicht für Labore ist diese Vorgabe der GEKO für private, akkreditierte Fachlabore verbindlich.

Die Gendiagnostikkommission

Die Gendiagnostikkommission hat die Aufgabe, die Vorgaben des sogenannten Gendiagnostikgesetzes, das im Februar 2010 in Kraft trat, weiter auszuarbeiten und zu detaillieren, um genetische Untersuchungen auf wissenschaftlich hohem Niveau zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang hat die GEKO mit Ihrer 2. Mitteilung auf ihrer Homepage mitgeteilt, dass Identitätsfeststellungen im Rahmen von Vaterschaftstests verbindlich sind. Hintergrund der Regelung ist der unbedingte Ausschluss von Verwechslungen der Proben sowie von Manipulationen, die die Aussagekraft eines Ergebnisses beeinträchtigen können.

Wie funktioniert die Identitätsfeststellung beim Vaterschaftstest?

Die Feststellung der Identität der Personen und die Überwachung von Entnahme sowie Versand der Proben durch einen unabhängigen Zeugen oder direkt im durchführenden Labor ist nach Ansicht der GEKO ein notwendiges Merkmal für eine qualitativ hochwertige Abstammungsuntersuchung, deren Ergebnis belastbar ist. So ist eine Vaterschaftsuntersuchung mit Identitätsfeststellung auch vor Gericht oder vor einer Behörde wie Jugendamt oder Ausländeramt verwendbar. Die Identitätsfeststellung erfolgt durch Vorlage eines amtlichen Ausweisdokumentes sowie der Probenentnahme vor einem Zeugen, der anschließend die Proben an das Labor sendet. Auf diese Weise können Manipulationen und Probenverwechslungen ausgeschlossen werden. Fachlabore stellen hierfür entsprechende Formulare zur Verfügung, die zusammen mit den schriftlichen Einwilligungen der Testpersonen sowie der Sorgeberechtigten an das Labor gesendet werden. Als Zeuge fungiert in der Regel zum Beispiel der Hausarzt, eine Amtsperson oder ein Anwalt. Auch eine Probenentnahme im durchführenden Labor ist jederzeit möglich. Für die Personen, die den Test durchführen, mag die Prozedur aufwändiger werden. Dafür ist die behördliche Verwendung des Testergebnisses, zum Zeitpunkt der Durchführung oder Jahre später, immer sichergestellt.

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