Vaterschaftstest Recht und Gesetz: Gendiagnostikgesetz feiert bald 2. Geburtstag

Am 1. Februar 2010 trat das Gendiagnostikgesetz in Kraft, das die Durchführung von Vaterschaftstests und deren Qualitätssicherung regelt.

Kein Vaterschaftstest ohne Einwilligung

Unmittelbare Anforderung des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) war und ist die Forderung der schriftlichen und expliziten schriftlichen Einwilligung aller sorgeberechtigten Personen bei minderjährigen Kindern, das heisst in der Regel von Vater und Mutter. Sogenannte "heimliche" Tests, wie sie vielfach von im europäischen Ausland ansässigen Laboren auch in Deutschland beworben werden, sind für Labore, aber auch für Auftraggeber illegal und mit hohen Geldbußen belegt.

Qualitätssicherung beim Vaterschaftstest

Darüber hinaus legt das Gendiagnostikgesetz auch die Voraussetzungen an eine Ausbildung der Sachverständigen in der Abstammungsbegutachtung fest sowie die Anforderungen an das Qualitätsmanagement bei den durchführenden Laboren. Hiermit ist sichergestellt, dass nur ausreichend qualifizierte Fachlabore Abstammungsgutachten anbieten dürfen. Dies sind in der Regel Naturwissenschaftler mit langjähriger Erfahrung oder Zusatzausbildung.

Kritisch ist in diesem Zusammenhang der Trend des Preisverfalls beim Vaterschaftstest zu sehen. Die Akkreditierung von Laboren, die Ausbildung von Mitarbeitern und die ordnungsgemäße Durchführung von DNA-Analysen verursacht Kosten. Ein entsprechendes Qualitätsniveau kann dauerhaft nur sichergestellt werden, wenn diese Kosten über den Preis eines Vaterschaftstests amortisiert werden können.

Durch die umfassende Regelung der Grundlagen zur Durchführung von Vaterschaftstests im Gendiagnostikgesetz mit Vergabe der Richtlinienkompetenz an die Gendiagnostikkommission des Robert Koch Institutes hat der Gesetzgeber verbindliche Vorgaben für die Erstellung von Abstammungsgutachten verankert. Folgerichtig hat die Bundesärztekammer die vor zehn Jahren definierten "Richtlinien für die Erstattung von Abstammungsgutachten" formell außer Kraft gesetzt.

Richtlinien auf europäischer Ebene

Für die Zukunft bleibt die Detaillierung der Vorschriften des Gendiagnostikgesetzes durch die Gendiagnostikkommission sowie die Vereinheitlichung europäischer Vorgaben. Die Sicherung deutscher Standards bleibt in der Europäischen Union des 21. Jahrhunderts wirkungslos, wenn Labore unter deutscher Leitung aus europäischen Nachbarländern weiterhin in Deutschland untersagte Dienstleistungen anbieten können.

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