Weltbevölkerung erreicht 7 Milliarden Menschen

Die Weltbevölkerungsuhr auf der Webseite der Stiftung Weltbevölkerung zählt am Vormittag des 25.10.2011 circa 6.998.615.000 Menschen. Pro Minute wächst die Weltbevölkerung um 158 Menschen. Diese Zahl deckt sich mit den Zahlen der Vereinten Nationen, die zum Ende Oktober eine Weltbevölkerung von 7 Milliarden Menschen erwarten.

Weitere Entwicklung der Weltbevölkerung

Bis 2050 rechnet die UN mit 9,3 Milliarden Menschen. Dabei werden zum Ende des Jahrhunderts fast ein Viertel der Weltbevölkerung älter als 65 Jahre alt sein, während im Jahr 2010 gerade einmal fast 8% der Menschen zu dieser Altersgruppe gehörten. So sind neben dem absoluten Wachstum der Menschheit große Veränderungen in der Demographie zu erwarten, die insbesondere in vielen Industrienationen mit fallenden Geburtenraten schon angekommen sind. Japan hat bereits heute den größten Anteil an alten Menschen in der Bevölkerung seines Landes verglichen mit den anderen Nationen dieser Welt.

Besondere demographische Probleme in China und Indien

Ein ähnliches und gleichzeitig anderes demographisches Problem erwartet China. Die Ein-Kind-Politik hat das Bevölkerungswachstum zwar abgebremst, die Gesellschaft altert dadurch aber rasant und weniger junge Chinesen werden künftig eine hohe Zahl an abhängigen alten Menschen ernähren müssen. Aufgrund der gesellschaftlichen Fixierung auf männliche Erben und der damit verbundenen geschlechtsspezifischen Selektion bei Schwangerschaftsabbrüchen, wurde das natürliche Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Neugeborenen gestört. Normalerweise werden nur geringfügig mehr männliche als weibliche Kinder geboren. Für China jedoch rechnet man damit, dass zur Mitte des Jahrhunderts ca. 96,5 Millionen Männer zwischen 20 und 30 Jahren leben werden, auf die nur etwa 80,3 Millionen Frauen der gleichen Altersgruppe kommen werden.

Diese Problematik findet man auch in Indien, wo Töchter traditionell für ihre Familie eine finanzielle Belastung darstellen. Die immer breiter verfügbare moderne pränatale Diagnostik ermöglicht es, frühzeitig das Geschlecht eines Fötus zu bestimmen und geschlechtsspezifisch motivierte Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen, auch wenn diese nicht legal sind. So kommen auf 1 Mädchen bei der Geburt 1,12 Jungen und in der Altersgruppe unter 15 Jahre 1,13 Jungen auf 1 Mädchen, während schon in der Altersgruppe zwischen 15 und 64 Jahren nur 1,07 Männer auf 1 Frau kommen. Hier lässt sich über Fluch und Segen der Pränataldiagnostik streiten, ähnlich wie in Deutschland, wo der pränatale, also vorgeburtliche Vaterschaftstest durch das Gendiagnostikgesetz untersagt wurde.

Die Bevölkerung der Entwicklungsländer

Das Bevölkerungswachstum wird insgesamt hauptsächlich aus den Entwicklungsländern kommen, vor allem aus Afrika, der Wiege der Menschheit. Dort werden nach Schätzungen der UN im Jahr 2100 3,6 Milliarden Menschen leben gegenüber 1 Milliarde heute. Dies bedeutet auch, dass der Anteil der Weltbevölkerung, der in den sogenannten ersten Welt lebt von knapp über 30% in 1950 auf nur noch 13% in 2100 fallen wird.

Quellenangaben:
Webseite der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Göttinger Chaussee 115, D-30459 Hannover; The Economist, Ausgabe 12.05.2011 und 19.10.2011; ipicture.de/daten/demographie_indien.html

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