Qualitätskontrollen beim Vaterschaftstest im DNA-Labor

In unserem eigenen Labor wird jede Vaterschaftsanalyse nach höchsten Qualitätsstandards ausgeführt. Strenge externe Kontrollen (Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025, Ringversuche der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin sowie der International Society for Forensic Genetics) ergänzen wir durch interne, laboreigene Kontrollsysteme:

Vor der Analyse:

  • Bei Eingang der Proben prüfen wir Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit.
  • Im 4-Augenprinzip bereiten wir Ihre Proben zur Analyse vor, um Probenverwechslungen auszuschließen.

Die Laboranalyse:

  • Die Analysen einer Gruppe von Proben werden durch ein Computer­system auf Plausibilität geprüft, um Probenverwechslungen auszuschliessen. Wir prüfen auf doppelte Profile in der Gruppe (die nur bei eineiigen Zwillingen vorkommen dürfen). Wir prüfen automatisiert, ob das zu erwartende Geschlecht mit dem gemessenen Geschlecht übereinstimmt. Wir setzen ein komplexes Verfahren ein, um auf weitere Probenverwechslungen oder Kontamination zu prüfen (z.B. Abgleich mit Mitarbeiterprofilen). Unsere Kontrollen gehen über die gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben hinaus und sind in anderen Laboren nicht üblich.
  • Während der Verarbeitung werden keine Probennummern von Hand geführt: Alle Angaben werden computertechnisch verwaltet. Es gibt damit keine Möglichkeit für falsche Beschriftungen oder Übertragungsfehler. So werden beispielsweise die mit einem Computersystem automatisch aus den Messdaten (EPGs, Kurven, Spektren) extrahierten DNA-Profile ebenfalls nicht per Hand übertragen, um das Risiko der händischen Generierung von Fehlern auszuschließen.
  • Im Falle eines Ausschlusses der Vaterschaft wiederholen wir die komplette Analyse (DNA-Extraktion, Amplifikation und Detektion auf einem DNA-Sequencer) mit den Zweitproben. Dies ist einer der Gründe, warum Sie IMMER zwei Proben pro Testperson einsenden müssen. Die Analysen werden kostenfrei zweimal ausgeführt.

​Wir verwenden 6 Kontrollproben:

Neben Ihren Proben benutzen wir ein ausgeklügeltes System von Kontrollproben zur Überprüfung und Verifizierung der Ergebnisse der DNA-Analyse. Dabei benutzen wir für jede Gruppe von Proben 6 Kontrollen:

  • Extraktion:

Die von uns verwendeten Spezialabstrichtupfer aus den USA setzen wir 2 Mal als Kontrollproben ein:

A: Es wird ein Tupfer ohne Abstrich, also ohne Zellen verwendet. Er durchläuft alle Laborschritte und darf am Ende kein Ergebnis, also kein DNA-Profil liefern. Dies ist eine Negativkontrolle, um Fehlanalysen zu verhindern. Vielleicht erinnern Sie sich an das Phantom von Heilbronn. Ein Polizeilabor machte damals schwere Fehler auf Basis kontaminierter Abstrichtupfer.

B: Es wird ein zweiter Tupfer mit einem Abstrich einer Person eingesetzt, deren DNA-Profil bekannt ist. Jede dieser Positivkontrollen muss das erwartete DNA-Profil ergeben.

  • Amplifikation:

Aus der Extraktion werden die Proben A und B weitergeführt. Als neue Proben kommen eine C, eine Negativkontrolle und D, eine Positivkontrolle, hinzu. Kontrolliert wird hier die PCR-Verstärkungsreaktion.

  • Detektion:

Aus der Amplifikation werden die Proben A, B, C und D weitergeführt. Neu hinzu kommen nun 2 Allelleitern E und F.

Insgesamt verwenden wir also 6 Kontrollproben für jede Gruppe von Proben, um die Sicherheit unserer Analysen für Ihre Aufträge zu gewährleisten.

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0551 - 500 72 999

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Vaterschaftstest: Akkreditiertes Qualitätslabor für Abstammungsanalysen - bj-diagnostik GmbH