Upgrade DNA-Vaterschaftstest

Wenn Sie aktuell nur ein privates Gutachten benötigen, sich aber vorbehalten möchten, den Vaterschaftstest später auch behördlich oder gerichtlich zu verwenden, können Sie die Upgrade-Möglichkeit nutzen. Hierfür müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein:

  • Probenentnahme für den Vaterschaftstest beim Arzt

Auch für die private Verwendung MUSS die Identität der Testpersonen in jedem Fall schriftlich durch einen objektiven, unabhängigen, den Testpersonen nicht nahestehenden Zeugen erfolgen, analog zu gerichtlich oder behördlich veranlassten Abstammungsgutachten, wo neben Ärzten auch Jugendämter oder Gesundheitsämter als Zeuge fungieren können. Auch wenn Ihre Proben beim Arzt entnommen und von ihm oder ihr als neutralem Zeugen eingesendet wurden, zahlen Sie zu Anfang nur den preisgünstigen Basic-Test. Alternativ erfolgt die Probenentnahme und Identitätsdokumentation in unserem Labor. Damit wird eine lückenlose Beweiskette bis in unser Labor erzeugt und der späteren Erstellung eines Gutachtens für die behördliche oder gerichtliche Verwendung aufgrund der eingesandten Dokumentation der Probenentnahme steht nichts im Wege. 

Für die nachträgliche Erstellung eines gerichtsverwertbaren Gutachtens ist eine neue Probenentnahme nicht mehr erforderlich, so dass für Sie lediglich noch Kosten für den Upgrade vom BASIC auf das PREMIUM Gutachten anfallen (siehe Preisliste). Auch ist die erneute Einwilligung von Mutter und Kind nicht mehr notwendig, so dass Sie dieses Gutachten auch erhalten, wenn die Bereitschaft zur Mitwirkung für einen späteren Vaterschaftstest insbesondere seitens der Mutter nicht mehr besteht. Dies ist ein Vorteil der Pflicht zu dokumentierten Probenentnahme in Deutschland beim privaten Test.

  • Einbeziehen einer Probe der Mutter in den Vaterschaftstest

Beziehen Sie eine Probe der Mutter in die DNA-Analyse mit ein. Nach den deutschen Richtlinien soll auch eine Probe der Mutter in die Untersuchung einbezogen werden, so dass Gutachten vor Gericht nur anerkannt werden, wenn auch eine Probe der Mutter analysiert wurde.

Die Einwilligung der Mutter muss bei minderjährigen Kindern immer vorliegen. Die fehlende Einwilligung der Mutter kann durch einen entsprechenden Gerichtsbeschluss nach BGB § 1598a ersetzt werden. Die entsprechende Beschlusskopie müssen Sie uns für diesen Fall einreichen.

So funktioniert die dokumentierte Probenentnahme beim unabhängigen Zeugen, zum Beispiel Ihrem Hausarzt.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben.

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