FAQ zum Probenmaterial und Versand

Muss die Mutter in den Vaterschaftstest einbezogen werden?

Für die Durchführung des Vaterschaftstests ist die Einwilligung der Mutter erforderlich. Rein wissenschaftlich ist es nicht zwingend erforderlich, eine Probe der Mutter in den Test einzubeziehen. In ca. 98% der Fälle kann auch ohne eine Probe der Mutter die Vaterschaft zuverlässig bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Allerdings bietet der Einbezug der Mutterprobe mehrere Vorteile:
  • Der zusätzliche Abgleich der DNA-Profile von Mutter und Kind sorgt für eine Sicherstellung der Identität der Kindprobe. Einige Grichte akzeptieren deshalb auch den bj-diagnostik-Premiumtest nur, wenn die Probe der Mutter mitgetestet wurde.
  • Durch Analyse der Mutter-DNA wird aus einer mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung ein naturwissenschaftliches Experiment (>>zur Erklärung).
  • Daraus resultierend wird auch die mathematische Genauigkeit der Aussage um den Faktor 100, 1000 oder mehr erhöhen, also mehr „Neuner hinter dem Komma“ genieren.
  • Nach gesetzlichen Richtlinien sollte die Mutter möglichst in den Vaterschaftstest einbezogen werden.
  • Des Weiteren muss eine Probe der Mutter in die Analyse mit einbezogen werden, wenn als möglicher Vater ein Verwandter des untersuchten Putativvaters in Frage kommt.
 

Ist das Ergebnis sicher, wenn auch ein Verwandter des möglichen Vaters als Vater in Frage kommt?

Sind die Eltern verwandt oder kommt als Alternativvater ein Verwandter des zu testenden, möglichen Vaters in Frage (zum Beispiel ein Bruder des möglichen Vaters), ist dies dem Labor zwingend schriftlich mitzuteilen. Für diesen Fall ist die Berechnung der Abstammungswahrscheinlichkeit aufwändiger. Die Einbeziehung einer Probe der Mutter ist für diesen Fall obligatorisch. Möglicherweise muss neben der Testperson auch der zur Testperson verwandte Alternativvater untersucht werden. Gleiches gilt analog für einen Mutterschaftstest. 
 

Kann ein Vaterschaftstest auch ohne Probe des Vaters durchgeführt werden?

Ja, bj-diagnostik ist auf die Durchführung sogenannter indirekter Vaterschaftstests (auch Geschwistertests genannt) spezialisiert und verfügt über umfassende Expertise auf dem Gebiet der Berechnung der Abstammungswahrscheinlichkeiten. Wir beraten hierzu auch andere Labore im In- und Ausland. Nur wenige Labore in Deutschland führen eigene Analysen und Berechnung bei diesen komplexen Abstammungsgutachten durch. Mehr hierzu finden Sie im Bereich Geschwistertest.
 

Ist für die DNA-Analyse eine Blutentnahme erforderlich?

Nein, ein Mundschleimhautabstrich ist wissenschaftlich gesehen vollkommen ausreichend, da er risikofrei und einfach zu entnehmen ist sowie ausreichend DNA zur Durchführung einer DNA-Abstammungsuntersuchung enthält. Blutentnahmen sind lediglich für blutgruppenbasierte Vaterschaftsgutachten notwendig, die jedoch nicht erforderlich sind, um eine Vaterschaft mit Sicherheit zu bestimmen.
 

Welche Proben kann man außer dem Mundschleimhautabstrich verwenden (Haare, etc.)?

Durch die gesetzlich vorgeschriebene Einwilligung aller Personen, deren Proben untersucht werden, ist die Verarbeitung von sogenannten Spurenproben nur in sehr engen Grenzen möglich, zum Beispiel, wenn die betreffende Person verstorben ist. Geeignete Spurenproben wie Haare (nur mit Wurzel), Zahnbürsten, Rasierapparaten etc. führen des Weiteren zu Mehrkosten bei der Analyse. Die bj-diagnostik GmbH analysiert daher keine Spurenproben.
 

Kommt es vor, dass Proben mangelhaft sind und kein Ergebnis erzielt werden kann?

Selten. Ein Mundschleimhautabstrich ist einfach zu entnehmen. Wenn er mit den von der bj-diagnostik GmbH gestellten Abstrichtupfern korrekt entnommen und verpackt wurde sowie eine Kontamination mit anderen Personen ausgeschlossen wurde, ist die DNA-Analyse in der Regel problemlos möglich. Bitte stellen Sie sicher, dass die Rücksendung der Proben in der Originalverpackung gemäß Entnahmeanleitung erfolgt und die Abstrichtupfer nicht mit anderen Personen oder Gegenständen in Berührung kommen. Verpacken Sie die Tupfer keinesfalls in luftdichten Behältern (Röhrchen, Kunststofftütchen). 
 
Sollte eine Probe einmal kein oder kein gutes Ergebnis liefern, wiederholen wir die Analyse kostenfrei. Unsere Laborleitung entscheidet ob die Wiederholung anhand der Zweitprobe oder – je nach Grund des Probenausfalles – anhand neu durch Sie zur Verfügung gestellter Proben erfolgt.
 

Verderben die DNA Proben bei längerer Lagerung oder während des Versands?

In der Regel sind Mundschleimhautabstriche, die korrekt entnommen und verpackt wurden, längere Zeit haltbar. Bei direktem Versand ist kein Verderben zu befürchten, auch nicht unter erschwerten Klimabedingungen. Sollte es nach dem Probenversand zu vorübergehenden Verzögerungen bei der Beschaffung aller erforderlichen Unterlagen oder der Zahlung kommen, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge zur Haltbarkeit der Proben. 
 
Wir werden oft gefragt, ob die Proben der einzelnen Testpersonen auch getrennt an verschiedenen Tagen entnommen werden können. Das ist überhaupt kein Problem. Nach der Entnahme mit unseren Abstrichtupfern sind die Proben monate- bzw. jahrelang haltbar. Wichtig ist, dass die Wattetupfer nach der Entnahme trocken gelagert werden. Nach der Entnahme trocknen die Tupfer in der luftdurchlässigen Papierverpackung!
 

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Vaterschaftstest
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