DNA-Abstammungstest im Rahmen einer Immigration

Indirekte und direkte Abstammungstests werden auch als Immigrationstests bezeichnet, wenn die Verwandtschaftsanalyse zur Immigrationszwecken durchgeführt wird. Bei der Einwanderung, zum Beispiel im Rahmen einer Familienzusammenführung, kann es hilfreich sein, wenn man gegenüber der Einwanderungsbehörde (Botschaft, Ausländeramt) nachweisen kann, dass eine bestimmte Person tatsächlich in einem genau definierten Verwandt­schaftsverhältnis zu dem Antragsteller steht (zum Beispiel Onkel und Neffe).

DNA-Analysen im Rahmen von Immigrationsverfahren werden häufig negativ wahrgenommen. Sie bieten aber eine gute Chance, Abstammungsverhältnisse zu beweisen. Bereits in vielen Fällen konnte bj-diagnostik Antragstellern helfen, Ihre Ansprüche bei Ausländerbehörden in Deutschland durchzusetzen. Dr. Michael Jung ist auf indirekte Abstammungstests spezialisiert und kann auch in Fällen, in denen bestimmte Personen nicht getestet werden können, über Referenzpersonen im Stammbaum ein Abstammungsverhältnis nachweisen.

Beispiel für einen Verwandtschaftstest bei der Einwanderung

Eine in Deutschland lebende Frau aus Lybien möchte aus dem Ausland ihre beiden minderjährigen Neffen nach Deutschland holen, da deren eigene Eltern in Kriegswirren vermisst sind. Ihr Vater und ihre Mutter stehen folglich nicht für einen DNA-Test zur Verfügung. Über einen indirekten Abstammungstest zwischen den Neffen im Ausland und der in Deutschland lebenden Tante kann man nachzuweisen, dass die beiden Kinder tatsächlich die Neffen der Antragstellerin sind.

Probenentnahme beim Abstammungstest in Deutschland und im Ausland

Die Probeentnahme eines einfachen Mundschleimhautabstriches (Blut ist nicht erforderlich) kann dabei für in Deutschland lebende Personen bei der hiesigen Ausländerbehörde, einem Arzt oder in unserem Labor erfolgen. Die Probeentnahme für im Ausland lebende Angehörige kann zum Beispiel bei Botschaften und Konsulaten oder deren medizinischen Diensten vorgenommen werden.

Die erforderlichen Auftragsunterlagen stellen wir in Deutsch, aber auch Englisch und Französisch für die Verwendung im Heimatland zur Verfügung (Identformular zur Dokumentation der Probenentnahme und Einwilligungserklärung).

Geschichte des Vaterschaftstests in der Immigration

In Großbritannien sind DNA-Immigrationstests an der Tagesordnung. So konnte Prof. Jeffreys, der Entdecker der modernen DNA-Abstammungsanalyse, bereits 1985 im Falle einer Familie aus Ghana zweifelsfrei nachweisen, dass ein Kind, welches nach England einreisen wollte, tatsächlich der Sohn der sich in England aufhaltenden Mutter war. Die englische Einreisebehörde vermutete damals, es handele sich um einen Neffen und nicht um den Sohn der Antragstellerin. Diese DNA-Analyse ist von historischer Bedeutung, denn es war der erste DNA-Abstammungstest der mit Hilfe von einer DNA-Typisierung ausgeführt wurde. Besondere Bedeutung genießt dabei die Tatsache, das der mögliche Vater nicht getestet werden konnte. Allein mit Hilfe der Untersuchung anderer Verwandter ergab sich ein eindeutiges Ergebnis der Abstammungsuntersuchung und der Sohn konnte ohne weitere Probleme nach England einreisen.

Bitte denken Sie daran immer ein Trio untersuchen zu lassen, also Vater, Kind und Mutter. Ein Vaterschaftstest ohne die Mutter wird möglicherweise von der Ausländerbehörde nicht anerkannt. bj-diagnostik hat sich auch auf DNA-Analysen im Bereich Immigration spezialisiert. Unter dem Menüpunkt "Geschwistertest" können Sie dazu weitere Informationen erhalten.

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