Vaterschaftsnachweis Vater – Kind

In diesem Beispiel werden wir den einfachsten, mutterlosen, Fall betrachten. Bekannt sind die DNA-Profile des Kindes und des möglichen Vaters. Die Nullhypothese nimmt an, dass der getestete Mann der biologische Vater ist. Die Standard-Alternativhypothese besagt, dass der getestete Mann nicht der Vater des Kindes ist, d.h. irgendein anderer Mann, der mit dem möglichen Vater nicht verwandt ist, ist der biologische Vater.

Für jeden Marker zeigt das Profil des möglichen Vaters ein gemeinsames Allel (screenshot). Die Vaterschaft kann also nicht ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse der Berechnung (screenshot) sind tabellarisch dargestellt, mit Zeilen für die verschiedenen Marker und Spalten mit den Namen der Marker, Personen für beide Hypothesen mit DNA-Profil, Likelihood Ratio und Wahrscheinlichkeit für den jeweiligen Marker. Am Ende der Tabelle werden totale Likelihood Ratio und totale Wahrscheinlichkeit präsentiert.

Die totale Likelihood Ratio besagt, dass die Nullhypothese 7,59E12 mal mehr Beweiskraft besitzt, als die Alternativhypothese. Die Wahrscheinlichkeit, dass der getestete Mann tatsächlich der Vater des Kindes ist, beträgt 99.999999999%. Damit ist der Vaterschaftsnachweis praktisch erbracht. Der Wert von 100 % kann selbst nicht erreicht werden. Nach Essen Möller ergibt sich die Vaterschaftswahrscheinlichkeit W=LR/(LR+1). Mit LR (likelihood ratio) bezeichnet man den Wahrscheinlichkeitsquotient der gegeneinander getesteten Abstammungshypothesen.

 

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