Viele Abstammungsfragen lassen sich ohne eine Probe des Vaters lösen

Viele Abstammungsverhältnisse lassen sich auch ohne eine Probe des Vaters untersuchen, wenn dieser für einen Test nicht zur Verfügung steht.

Überblick zu möglichen Versionen des Geschwistertests:

  • Bruder - Bruder (Geschwistertest oder Y-Chromosom)
  • Bruder - Schwester (am besten mit Mutter der Geschwister)
  • Schwester - Schwester (am besten mit Mutter der Geschwister)
  • Großvater - Enkel (am besten mit Mutter oder Großmutter)
  • Großmutter - Enkel (am besten mit Mutter des Enkels oder Großvater)
  • Tante oder Onkel - Neffe oder Nichte (am besten mit Mutter)
  • Großvater - Großmutter - Enkel
  • Großvater - Enkel - Mutter des Enkels
  • Cousine/Cousine oder Cousin/Cousine - dies geht nicht ohne die Teilnahme weiterer Personen aus dem Stammbaum, bitte lassen Sie sich beraten.

Fragen Sie uns nach weiteren Kombinationsmöglichkeiten. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne. Wenn die Frage nach einem gemeinsamen Vater besteht, ist es immer sinnvoll statt des Vaters Bruder oder Schwester des Vaters zu untersuchen, falls möglich. Aber auch ein drittes Geschwister, welches an der Untersuchung teilnimmt, kann die Sicherheit eines indirekten Abstammungstests deutlich erhöhen.

Verwandtschaftstest und Geschwistertest

Der Begriff Geschwistertest steht für den indirekten Vaterschaftstest oder allgemein den indirekten Verwandtschaftstest, wenn der mögliche Vater nicht getestet werden kann. Ein Geschwistertest ist komplexer als ein Vaterschaftstest, bei dem Vater und ggf. Mutter getestet werden können. Wir beraten Sie persönlich zu Ihrem konkreten Fall und unterstützen Sie dabei, die Personen zu identifizieren, die in eine Analyse einbezogen werden sollten, um ein belastbares Ergebnis zu erzielen.

Prinzipiell ist es möglich, allein aufgrund eines genetischen Fingerabdrucks (DNA-Profil) eine Aussage darüber zu treffen, ob zwei oder mehr Personen Vollgeschwister, Halbgeschwister oder nicht verwandt sind. Voraussetzung ist die Analyse der DNA der betreffenden Personen. Stehen weitere Personen wie die Mutter, der Onkel oder die Tante zur Verfügung, fällt die Aussage des Geschwistertests entsprechend genauer aus (also wenn eine Schwester oder ein Bruder des möglichen Vaters untersucht werden können).

Simulation zum Erfolg des Abstammungstests

Für einen indirekten Vaterschaftstest hängt das Testergebnis von verschiedenen Parametern ab:

  • wie viele und welche Personen aus dem Stammbaum getestet werden
  • wie viele genetische Marker getestet werden
  • und auch von der oder den angewendeten Testmethoden (Strategie der DNA-Analyse)

Vor Beginn einer Analyse können wir durch Simulationsberechnungen sehr gute Voraussagen über den erzielbaren Erfolg eines Abstammungstests machen. Dabei berechnen wir die mit einem tatsächlichen Verwandtschaftstest zu erwartende Abstammungswahrscheinlichkeit. Ist diese zu gering, macht der DNA-Abstammungstest keinen Sinn (zum Beispiel Cousin/Cousine).

Je nach Stammbaumkonstellation und Testumfang können Werte größer 99,0 % für einen komplexen Verwandtschaftstest erreicht werden - selbstverständlich sind die Wahrscheinlichkeiten beim indirekten Vaterschaftstest, ohne eine Probe des möglichen Vaters kleiner, als bei einem direkten Vaterschaftstest.  Eine Garantie für eine bestimmte Ergebnissicherheit kann bei indirekten Abstammungstests nicht gegeben werden. Es wird meistens mit Werten von kleiner 99 % argumentiert; ein Ausschluss für eine bestimmte Abstammungskonstellation kann in der Regel nicht erreicht werden. Testet man mindestens drei Geschwister kann ein dritter Elternteil sicher entdeckt werden. Ab drei Geschwistern kann eine Abstammungshypothese auch ausgeschlossen werden! Auch bei direkten Vaterschaftstests wird die Bestätigung einer Abstammung immer mit einem Wert von kleiner 100 % beschrieben. Einzig der Ausschluss bei einem direkten Vaterschaftstest (der getestete Mann ist nicht der Vater) kann mit 100 % erfolgen.

Je mehr Informationen zur Verfügung stehen (Anzahl der untersuchten Personen und DNA-Marker), desto aussagekräftiger ist der Abstammungstest. Je nach Fall kann bj-diagnostik Erbmerkmale auf bis zu 32 DNA-Markern testen. Bei einem Vaterschaftstest untersucht die bj-diagnostik in der Regel 23 DNA-Marker.

Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrer Fragestellung. Gemeinsam kann die beste und preisgünstigste Strategie für Ihren Abstammungstest erarbeitet werden. Der Einbezug weiterer, naher Verwandter in die Analyse erhöht die Chance auf ein aussagefähiges Ergebnis häufig deutlich besser als die Untersuchung weiterer DNA-Marker (Erbmerkmale).

Einwilligung in den Geschwistertest

In jedem Fall müssen die gesetzlichen Bestimmungen für Abstammungstests eingehalten werden; die Testpersonen und deren Sorgeberechtigte müssen der genetischen Untersuchung schriftlich zustimmen. Die Probenentnahme muss immer bei einem neutralen Zeugen ausgeführt werden, um die Identität der Testpersonen sicher zu dokumentieren.

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